Erst flog eine Bierdose, dann eine Handvoll Geld    Mannheim, 3. September 1978                  Erstes Heimspiel für Mannheim. 10000 wollten den Aufsteiger sehen. Und gleich gab es Ärger. Eine Bierdose flog auf das Eis und danach hagelte es Geldstücke       Meist Groschen und Pfennige. Die Zuschauer waren sauer. Der Gast Bad Nauheim führte 9:0. Abbruch? Die Spieler gingen in die Kabinen. Mannheims Pressesprecher Konradin sammelte das Geld ein,  3,50 DM.“ Die spende ich der Jugendkasse“ Neues Eis wurde gemacht und dann ging es doch noch weiter. Nauheim gewann 10:2 und ist erster Tabellenführer.     Bild am Sonntag 5.9.78

MERC schickte Maggs heim                                           Beim Mannheimer ERC hat man sich zum Handeln entschlossen. Bevor der Aufsteiger in dier Eishockey Bundesliga auf Dauer an der Disziplinlosigkeit einzelner Cracks gemessen wird und entsprechend aufmerksam  von den Schiedsrichtern beobachtet, will man der Strafzeitenflut, die die Mannschaft in jüngster Zeit immer wieder zurückwarf, einen Riegel vorschieben. So schickte der MERC der sich mit einem halben Dutzend anderer Clubs Hoffnung machen darf, in der Entrunde mitspielen zu können, gestern kurzerhand den kanadischen Verteidiger Daryll Maggs in seine Heimat zurück. Maggs zweifellos bisher einer der besten Spieler im MERC Dreß, fiel zuletzt nicht nur durch gravierende Fouls auf.( gegen Kaufbeuren rutschte er um Haaresbreite an einer Matchstrafe vorbei und leitete mit seiner Unbeherrschtheit das beinahe Debakel für die Mannheimer ein) sondern gab sich auch sonst als einzigartig in seiner Einstellung zum Team, in dem ansonsten eine Bomben Kameradschaft herrscht, so Pressesprecher Konradin. Maggs fehlte wiederholt im Training, sprach von Rückkehr nach Kanada und war schließlich am vergangenen Sonntag , als die Reise nach Köln ging, einfach nicht aufzutreiben. Schon beim Abschlusstraining am Tag zuvor hatte der 29jährige seine Kameraden versetzt. Das hat nicht mehr gut getan, nachdem alle Versuche fehlgeschlagen waren, Maggs das Foulspiel auszutreiben, auch alle internen Strafen nichts bewirkten, musste dieser Entschluß gefasst werden, sieht man die Konsequenz in der Führung des MERC, der nun mit größerer Disziplin sein Ziel weiterverfolgen will.                                                  Mannheim, den 10.10.1978

 

Hier werden wir nach und nach alte Zeitungsartikel über den MERC veröffentlichen die wir für interessant halten. Ob lustig, kurios oder auch  passend in der heutigen Zeit.

Zahn raus, Präsident flog!                         Köln 26.Nov.                                                                                 Dr. Jochen Erlemann ist Millionär, Präsident vom KEC und war für Sekunden auch Stadionsprecher.

Als der Mannheimer Roy Roedger brutal Verteidiger Udo Kiesling rammte, der einen Zahn aufs Eis spuckte, stürmte Dr. Erlemann ans Mikrofon und brüllte rein: Der schlägt dem Udo einen Zahn aus und kriegt dafür nur zwei Minuten Strafe. Schiedsrichter Erhard fühlte sich beleidigt, winkte Dr. Erlemann zu sich und befahl: Sie verlassen die Halle oder ich breche das Spiel ab     Dr. Erlemann: Ich muß mich erst noch beraten, das dauert fünf Minuten. Erhard: Entweder sie gehen sofort, oder es ist Feierabend. Dr. Erlemann nahm seine Frau Gabi an die Hand, ging ins Stadion-Restaurant und feierte dort den 6:2 Sieg.       BamS 26.11.1978

Alte Presseberichte

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