Rittermahl 21.10.06

Das Rittermahl auf der Burg Spangenberg war ein Wohlgeschmack für unsere Gaumen!

Nach langer Vorbereitungsphase war es am Samstag den 21.10.06 endlich soweit. Wir machten uns auf den Weg zur Burg Spangenberg. Unser Rittermahl mit den Fanclubs Holy Eagles, den feuchten Banditen Heidelberg,sowie mit anderen Freunden, fand endlich statt.

Wir trafen uns alle am Parkplatz unter der Burg und machten uns auf den steilen Weg hoch zuKreutertrunk Spangenberg. Oben angekommen wurden wir im schönen Burghof der Unterburg mit einem Kräutertrunk aus eigenem Anbau und Produktion empfangen.( Leider gibt es den nicht zu kaufen, lecker). Danach folgte eine fachkundige Führung durch  die imposante Felsenburg mit  historischem Gewölbekeller. Sehr schön war auch die Aussicht im Elmsteiner Tal von der Oberburg. Die Führung dauerte ca. 45 Min., und wir erfuhren sehr viel vTobi,Kirsten-und-Wolfgangon der Burg Spangenberg.

Dann war es soweit und wir kehrten in die rustikal gemütliche Burgschänke ein. Bei der Verkündigung der mittelalterlichen Tischzucht, lauschten wir alle gespannt zu. Danach begann das Anklammern der Schlapperlatzen, damit wir uns auch nach dem Essen in der Öffentlichkeit trauen konnten. Vor jedem Gang war es Sitte „ein Wohlgeschmack“ zu wünschen.

Des weiteren wurde uns die Sage des Erbauers, dem Ritter Casper, der Burg Spangenberg erzählt. Von dem Wilden Casper wie er genannt wurde, ist bis heute nur ein Knochen übrig geblieben mit dem der Zeremonienmeister TrompePrangerten ähnliche Töne von sich gab. Trompetete er, herrschte Zucht und Ordnung, was bei unserem „Sauhaufen“ viel zu bedeuten hatte. Denn als Konsequenz von nicht Einhaltung der Tischsitten drohte der Pranger und vom Pranger wurde man nur befreit wenn 2 Jungfrauen für einen um Gnade flehten.( Nur wo findet man noch solche).

Der erste Gang war eine Krummbeersuppe verziert mit einer Blume, die wir alle sehr genossen haben. Danach gab es einen Salatteller mit Bohnen, Mais, Rettich, grüner Salat und Radieschen, der sich mit den Fingern doch ziemlich schwer essen lies. Da es in der Ritterzeit üblich war den Teller sauber zu hinterlassen, gab es die Pflicht, den Teller sauber zu lecken. Wer da eine zu lange Nase und eine zuGräfin kurze Zunge hatte, hatte im wahrsten Sinne des Wortes Pech gehabt.

Ritter Schleck von Schleckenstein mit der langen Zunge wurde Alexander und Gräfin von Schleckenstein  wurde Ingrid. Für die Zwei folgte ein großes Händegeklapper.

Als 3. Gang folgte ein zarter Braten mit Backpflaumen gefüllt vom zahmen Hausschwein, zu dem wir das Messer als Hilfsmittel benutzen durfteElwedritschen. Dazu ein dunkles Fladenbrot das mit dem Nachbar geteilt wurde.

Vor dem 4.Gang wurde, wie vor jedem Gang einen Wohlgeschmack gewünscht. Danach liessen wir uns die Pfälzer Elwetritsche ( die stolzen Nationalvögel der gesamten Pfälzer Region) schmecken. Wer wissen will wie man diese Tiere noch heute in der Pfalz fängt, der klicke hier.

Bei einer wissenschaftlichen Studie wurde festgestellt , dass bei einem noch so satten Menschen Hohlräume im Magen zu finden sind. Um diese zu füllen, gab es zum 5.Gang, kleine deftige Ritterfürze (Hackbällchen). Und es waren doch nocGeselligh bei jedem einige kleine Hohlräume im Magen, oder wie ist es sonst zu erklären das die Ritterfürze so schnell weg waren. Aber was wäre das beste 6 Gänge Ritteressen ohne einen letzten süßen Gang. Es gab noch einen warmen Zimtkuchen, der wie alles ein Wohlgeschmack für unsere Gaumen war, und dabei gab es noch Kaffee bis zum abwinken..

Zwischen den einzelnen Gängen wurde durch pfälzische Unterhaltung des Zeremonienmeister viel gelacht.Rundum war es ein schönes und gelungenes Essen, das wir alle sehr genossen. Es war ein toller Tag!

Dies können wir und ich glaube das werden wir auch bald wiederholen.

 

Wir sagen Danke

Dem Verein Burg Spangenberg e.V. Ganz besonders bei Hubert Pohl, der uns durch die Burg führte Und uns viel Wissenswertes vermittelt hat.       Bei Heinz Baumann, der uns mit seinen Geschichten beim Essen die Lachtränen in den Augen trieb. Und natürlich bei den zwei Mägden die in der Burgküche das Essen liebevoll zubereitet haben. Und allen anderen die da zu beigetragen haben das dieser Abend für uns unvergesslich bleibt.

 

Hubert-Pohl
Heinz-Baumann
Rittermahl
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Informationen über den Verein und der Burg gibt es auf

/www.burg-spangenberg.de/

 

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